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Haus um ein Spottgeld; mir bietet niemand nach. Besorge Erdas wohl.
Valentin. Wohl und gleich. Nun Sie kennen mich, undhahahal die Schuldlcnte auch. Ich bin so im Respekt, wo ich hin-komme siir Sie zu mahnen, kriechen die Kinder unter den Ofen.
Made in. Ueinhold. Das Armuth ist mehreutheils einfreches Gesindel. Wer sie nicht zu muthig werden läßt, verdienteinen Gotteslohn.
Valentin. Wo wollen Sie aber am Ende mit dem vielenGelde hin?
Made in. Lei n hold. Ach, lieber Valentin, mein Einziges— mein Trost, meine Freude am Tage und bei kummervollenNächten — eine Kirche bauen.
Valentin. Wie kommt Ihnen aber der Hofrath vor? Ichglaube, dießmal gebt er uns durch und heirathet.
Madcm. Ücinhold. Hat nicht das Herz. So oft erseufzt, daß er es nicht längst gethan hätte, gebe ich ihm Recht;rede aber so dazwischen — vom Aufwande, von Modefranen. Erstutzt. — Hierauf lasse ich so etlbas einstießen, daß er doch nungleichwohl ein Vierziger scy. — Da wird er still, weint auch wohl.Dann nimmt es damit ein Ende, daß er uns und sein Hauswesentadelt — und so wird es bleiben, mein lieber Valentin, bis wirin das Freudenreich ausgenommen werden. — Jetzt gehe Er zumKonsulent Wachtel. Ein Compliment, der Hofrath käme nicht inden Hecht zu Tische.
Valentin. War der Doktor schon hier?
Madcm. kielnhold. Ach, was Doktor? Wir lassen ihnnicht hin.
Valentin. Ist recht. cGeht ab.)