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Schm Sie, ich habe Sie gerührt, und Sie sind doch mir gut ge-worden, weil ich von meiner Frau gesprochen habe. ES ist wohlmerkwürdig. So oft ich in Noch Lin, und rede von ihr, so gehl
es mitten aus dem Herzen, und dann hat Gott allemal geholfen.
Sie hat keinen Heller mit unter mein Dach gebracht, aber sie istwacker, fleißig und gut. Wo sie hinkommt, machen die Leute fröh-liche Gesichter, sehen sie mit Respekt an, und reichen gern eine hüls-
liche Hand nach meiner Hütte her. — Das, das ist doch auch einschöner Thaler Mitgift, den Gott dem Thereschen gegeben hat.Darauf habe ich es gewagt — und denken Sie daran — es wirdauch gut gehen.
Modem. llcinhoId. Das ist Büchergcplapper.
Linde. Ich meine nicht. Jst's aber — mm, so hat der auchdem Menschen das Leben nicht sauer machen wollen, der es gesagt hat.
Made m. tlcinhold. Säße Er nicht in der Angst und Nochvon Frau und Kindern, so bekämen wir jetzt unser Geld.
Hofrath lernst). Schwester I
Made in. llcinhold. Du bedenkst nicht, was anfgeht, undwie oft Du —
Hosrath. Still doch — still!
Modem. Ncinhold. Wäre Er ledig geblieben —
Linde. So hätte ich — wer weiß? vielleicht gespielt, getrunken,und brächte Ihnen jetzt die sechzig Thaler wohl nicht einmal.
Madcm. klein hold. Dann würde man Ihn vom Pachtwegthun, wie es ohnehin geschehen wird, wenn Er Weihnachten undOstern nicht zahlt.
Linde. Ich zahle. Und sehen Sie — ich verspreche Ihnen,daß ich alles, was Sie da so gesagt haben, nicht einmal meinerFrau wieder erzählen will. Sie bauet fest ans Gottes Hülfe inguten Menschen, wenn sie weiß, daß wir alles gethan haben, was