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5 (1859) Leichter Sinn. - Die Hagestolzen Verbrechen aus Ehrsucht
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Mar. Ziward. Leider jal

Haiiptma »ii. Ei!

Mad. Ziward. Mein Mann meint, er habe nicht anS-weichen können.

H an Pt mann. So möchte ich vor Freuden des Teufelswerden!

Mad. Siward. Aber seyn Sie doch so gerecht

H aiiPtiiiann. Ei ja doch. Warum denn auch nicht? Ge-recht und vergnügt. Glückselige Brunnenkur! Es lebe der HerrVetter Minister!

Mad. Ziwarr (mit gefalteten Händen). Onkel!

H anpt ma »n. Heissa! da wirds hergehen! Getäfelt ge-spielt musicirt getanzt die hohe Gnade die hoheEhre Vivat Seine Excellen; und die exccllente Prostitution.

Mad. Ziwarr. Herr Onkel, Sie wollen, daß ich alleGeduld verliere.

HaiiPtmaiin. Sie verlieren Sie nach der Schande, ichvorher Dafür können Sie nicht; das ist der Unterschied zwi-schen einer Nähnadel und einem Degen.

Mad. Ziwarr. Ich habe nichts mehr zu antworten. (Sie

geht.)

Haupt mann. Doch! (Hält fl- zurück.)

Mad. Ziward Unbändiger Mann!

H anp tmann. Wer bei eines braven Mannes heillosemUntergange nicht unbändig wird, ist ein schlechter Kerl.

Mad. Ztward. Großer Gott! verdiene ich das?

H auP tin an n. Das weiß ich nicht. Wenn Sie aber nichtgefehlt hätten, so könnten die Sachen gar nicht so stehen. Das istmir genug. Ich habe Ihren Mann erzogen alle meineLebensfreude ist ans den Kopf gesetzt mit Freude habe ich ihnbis daher gehen sehen. Was soll nun aus ihm werden? He!