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5 (1859) Leichter Sinn. - Die Hagestolzen Verbrechen aus Ehrsucht
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Hans! Dann sind wir weiter gegangen, aber nicht hereinja nicht herein. > si!ch>

MaL. Ziward. Spotten Sie meiner?

Lo mm crzirnrath. Ach liebe <Er küßt ihr die Hand.lDa sey Gott für! Wir hatten nur nicht das Herz.

Mir-. Zlward. Und was verschafft mir heute das Ver-gnügen ?

Lommcrzicnrath. Lieber Gott! wo soll man Rathsuchen, als bei den lieben Angehörigen? Sehen Sie, man plagtsich im Handel und Wandel kriecht da unter schlupft dortdurch! Aber was Hilsts? die Welt ist gar zu rasfinirt, man bringtes nicht weit. Klägliche Procente und saure Arbeit. Nun bin ichauf etwas verfallen

Mad. Ziwar). So

Üommcrzicnr ath. Ja. Neulich bin ich zur Erfri-schung, und um zu spintisiren, wo etwas noch zu gewinnen seynmöchte, ein bischen aus und auf den Gottesacker spazieren gegan-gen. Da ist mir eingefallen, daß jetzt eigentlich die Hanptkrankhcitennicht mehr recht Mode sind. Wenigstens haben die halsbrechendstcnDinge viel gelindere und höflichere Namen bekommen. So sindauch die Kurarten anders geworden. Ferner gibt es auch viele,die Ehren und Zeitvertreibs halber Frühjahrs krank sind. Waswollen die Herren Doktores machen? Sic verschreiben Wasser,in- und ausländische Brunnen. Gut! Das hat mich auf denGedanken gebracht, ob ich es nicht sollte durch Gott und guteMenschen dahin bringen können, ein Privilegium zu bekommen,daß kein Mensch als ich inländische Mineralwasser verkaufen dürfte. Ach Gott! dann würde ich ein steinreicher Mann!

Mab. ZiwarL. Das glaube ich uud wünsche eS Ihnen.

Jffland, tbeatral. Werke. V. lO