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nun — alles dieß hat sein ganz eignes neues Leben, durchDeinen Geist und Dein Herz erhalten. — Dieser kleine Hofist im Rufe, daß der arme Reisende hier sein Nachtlager —der kranke Nachbar Hülfe und Zuspruch von Dir erhält.Was Wohlwollen und Wirtschaftlichkeit vermögen, ist nnrhier. Die Sonne geht jeden Tag über einer kleinen Schöpfungauf, die Dein Werk ist. Alles duftet Dir — hört auf DeineStimme — und verliert mit Dir alles I Kannst Du Dein eignesWerk verlassen?
Mad. Siward. Neinl Ich kann es nicht, bei Gott —ich kann es nickt. So manches würde mich erinnern — derzitternde Tbau in jeder Rose, die man mir von hier nach derStadt brächte — würde mir Wehmuth und Tbräncn geben.
Sekretär. Nun, wenn leblose Dinge das auf Dich wirkenkonnten, so wäre es ja Beleidigung Deiner Liebe, wenn ich vonmir selbst noch reden wollte. Hier — bin ich froh und kräftig,
stark und frisch wie die gute Natur. Warum soll ich in der
Hitze eines Treibbauses mich abzehren, und vor der Zeit welken?Der schönen Tage waren hier so manche — herrlicher können sienoch werden. Dn hast Ansprüche auf Bewunderung zu machen,manches Talent in Dir geht hier so gut als verloren — aberDu bist gerecht und sanft, gut und weise - treu und liebend
— Dn opferst die Ansprüche, welche die Bildung zu machen
hatte, der Liebe und Natur. Liebe und Natur werden Dir eslohnen I (Sie umarmen sich.)
Mad. Siward. Laß meine Thränen antworten.
Sekretär. Wir sind glücklich!
Mad. Ziward. Wir sind es. Aber es ist mir unmöglich,guter unbefangener Mann, ganz glücklich zu seyn, wenn Du nichtdie Geschichte der letzten acht Tage weißt.
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