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mich — mehrere Gesellschaftszimmer, zwischen allem dem noch einEßsaal — ach es wäre eine Reise, die eines zu dem andern znthun hätte, auf der so oft die Herzlichkeit des Augenblicks verlorengehen würde. Ich bin nicht reich genug, die Menge von Spiegel-wänden, Lüstren, Mahagonimeubeln, die Zierden von Bronze undAlabaster, die Massen von draperirter Seide, von türkischen Teppichen,von Silbergeschirr zu schaffen, die dahin gehören — ich bin nichtresignirt genug über das Achselzucken der Mehrheit, um sie nichtzu schaffen, wenn wir einmal dort leben — in allen diesen Dingen,die das Bedürfniß, der Stolz, die Leidenschaft und das Elendunserer Zeiten sind — ginge meine Laune, mein Vermögen, meineSelbstständigkeit, das selige Vergnügen an Kleinigkeiten, die alleinden wahren Werth des Lebens erhöhen — verloren. Für Dichund für mich verloren!
Mad. Siward. Wenn freilich alles so wäre — wenn ichnicht sähe, daß Andere, nicht reicher als wir, dieß alles sich zuverschaffen wüßten —
Sekretär. Ich begreife nicht wie sie es können — und willes nicht begreifen, da ich auf ihre Art es nicht können wollen würde.
— Und was würde aus diesem freundlichen Gute?
Ma). Siward. Das könnte ja der Onkel verwalten —
Sekretär. Der ehrliche alte Onkel — er sollte mich, seinenZögling, nicht mehr sehen? Ich nicht mehr sein Wohlgefallen anuns beiden?
M ad. ZI ward. Wir kämen dann zu Zeiten heraus und
— das Landleben wäre uns wieder neu, und wir empfingen neueKraft in dieser schönen Natur.
Sekretär. Nein! die Natur stattet den aus, mit vollerKraft, der ganz an ihrer Brust ruht — dem, der ganz ihr lebenkönnte und sie verworfen hat, gibt sie Vorwürfe und Wehmuth!
Mad. Liward. — So laß uns davon abbrechen.
Jffland, theatral. Werke. V. 9