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etwas verlegen gegen Dich bin. Daran habe ich Unrecht, dennmeine Sache ist gut, aber — ich fürchte, sie gefällt Dir doch nicht— und da ich nun wünsche, daß Dir mein Thun und Lassen ge-fallen möge — so kommt daher die Verlegenheit.
Mab. äiward lsteht auf), Rede —
Sekretär. Ganz recht — nun folgt die feierliche Anrede anmeine Frau!
Liebe Julie!
„Deine Mutter sagt mir, Du habest kein Vergnügen mehr daran,hier zu seyn, Du möchtest in der Stadt wohnen, das betrübt michaußerordentlich." — Ich bin fertig.
Mad. Liward (setzt sich, lehnt den Arm auf die Lehne, und spieltverlegen damit, ohne sich umzusehen, sanft). Ist die Anrede nicht langer?
Sekretär. Nein. Das war das Thema. Die Ausführungist unnütz, denn Du weißt alles, was ich wünsche und denke, wasmir heilsam, was mir unentbehrlich ist. Alles das habe ich inDeine Verwahrung gegeben. Dabei befinde ich mich Wohl undruhig, fröhlich und glücklich: und nun rede Du, liebe Julie!
Mad. Siward. Lieber Freund, ich bin nicht auf die Ant-wort vorbereitet.
Sekretär. Desto besser,
Mad. Siward. Ich mag Dich nicht betrüben —
Sekretär. Das glaube ich Dir gern und finde es sehr be-ruhigend für mich.
Mad. Siward. Es ist wahr, der Hang zum Landleben —
Sekretär. Ist das große Loos, das ich mit Dir gewonnenhabe —
Mail. Siward. Zufriedenheit ist das größte Loos!