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5 (1859) Leichter Sinn. - Die Hagestolzen Verbrechen aus Ehrsucht
Entstehung
Seite
110
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G b rr ko IN IN i ssär. Es ist zu spät, meine Veranstaltungmacht die Flucht unnütze.

Sekretär. Mein Vater bei dem Andenken meinerMutter beschwöre ich Sie!

cKuhbcrg Lohn. Erbarmen siir meinen Vater!

^Louise. Um Gottes willen, Erbarmen!

Gbcrkoin ini ss 8 r. Die Thüren Eurer vornehmen Freundesind verschlossen es ekelt ihnen vor Eurer Noch. (Mit großerHärte steigend.) Mich habt Ihr verkannt, vielleicht verachtet, meinealtvaterische Sitte verspottet. Meinen Sohn haben Sie für IhreTochter nicht gewollt nun will ich Ihre Tochter nicht für meinenSohn. (Alle drücken in willkürlichen Worten Verachtung ans.) MeinSohn soll ein reiches Mädchen heirathen ein Mädchen (erwirft einen Gcldsack hin und umarmt Louisen) die allenfalls einenunglücklichen Vater anslösen kann. (Alle erstaunen lebhaft in einzelnenunartikuitrten Tönen, aber niemand spricht.) Ja, ich wäre gern schul-denfrei gestorben es soll nicht seyn. Nun, die Schuld wirdmir Gott mit Wucher ersetzen!

Knhbcrg Lohn. Engel der Rettung!

Mab. Ru Hb erg. Ich kann Ihnen nicht danken ich binaußer mir.

G brr ko in in issär. Komm, mein Sohn, Dir bin ich dieseBelohnung schuldig gewesen. Deinetwegen habe ich selbst von Judenund Christen geborgt. Du warst immer ein guter Sohn, ein ge-horsamer Sohn, ein fleißiger Bürger Gott wird Dir gute Tagegeben, Dich segnen, und ich segne Dich auch.

Rnhbcrg Vater. Mann! Sie retten mich vom Verderben.

V b crk o in m i ssä r. Die Kur war etwas hart aber auchein böser Schaden. Junger Mensch, fort muß Er, das verstehtsich. Aber ich will ihm schon Auskunft geben. Apropos ichhöre, das Fräulein hat Ihm eine Rekreation geschickt die gebe