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5 (1859) Leichter Sinn. - Die Hagestolzen Verbrechen aus Ehrsucht
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Du Frieden suchen und nimmer finden. In fernen Landen,weit von dem Grabe Deines Vaters, wird die Thräne der Ver-zweiflung auf dürren Boden fallen, niemand wird ihrer achten.Geängstet vom Vergangenen gequält vom Gegenwärtigenwird eine kalte fremde Hand Deine Angen schließen Wahrlich,Du bist ein unglückliches Geschöpf!

Ü » hhcrg Zohn. O! mein Vater mein Vater!

Kuhb^rg Vater. Nenne mich nicht so, Unglücklicher! vor wenig Stunden wäre mir es nicht um ein Königreich feilgewesen, daß ich sagen könnte:ich bin Vater dieses Sohnes."Aber Du hast ihn ja von mir genommen diesen Namen. Gehhinaus in die Welt und sey glücklich I Wir sprechen uns zumletzten Male.

Unhbcrg Lohn. Znm letzten Male?

Uuhberg Vater. Zum letzten Male! ich werdeDich umarmen, Dich segnen Du gehst und mein Sohn istgestorben.

Kuh >> crg Zo hii. Ich soll Sie nicht wieder sehen?

kiihberg Vater. Auf der Welt nicht mehr.

Kuhlierg Sohn. Ich soll Sie der Schande anssetzen, alsein feiger Bösewicht ein elendes Leben davon tragen?

Knhhrrg Vater. Wenn Dir mein letzter Wille heilig ist!

Uuhbcrg Lohn. Sie in Ketten, mein unschuldiger Vaterin Ketten! In Ketten der Schande, die ihm sein Sohn

Uiihbcrg Vater. Ich will es so! Es ist die Bedingungmeiner Verzeihung. Deine Sachen sind gepackt. Nimm diePost, in zwölf Stunden bist Du über die Grenze. Hier nimmdieß Geld es ist mein letztes und nun geh komm niewieder hieher. Sey meinetwegen unbesorgt! Der König istgnädig ist mir immer gnädig gewesen, er wird mich schonen.