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5 (1859) Leichter Sinn. - Die Hagestolzen Verbrechen aus Ehrsucht
Entstehung
Seite
92
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Wenn es bekannt wird Mann oder Sohn dem schändlichstenTode Es ist ans alles ist vorbei dieß Haus gehet zuEnde!

Louisc. Um unserer Glückseligkeit willen fassen Sie Sich!

Ma tkuhbcrg. Glückseligkeit? Hoffnung? Das ist vor-bei, gutes Kind, auch Dein Gluck hat abgeblühet; bist Du nichtmeine Tochter? Die Schwester des Diebes? Eine Schmach ruhetauf allen. Du warst Braut Du bist es nicht mehr. Unglücktrennt Verwandte und Liebe.

Louise. Thun Sie seinem Herzen nicht weh. Meine Rechteauf Ihren Kummer sind auch ihm heilig.

Mad. Kuhlierg. Wer achtet aus die Thränen einer un-glücklichen Mutter! Armes Mädchen, Du standst auf dem Gipfelder Glückseligkeit ich habe Dich zurück gestoßen. Elend lasse ichDir Zum Erbtheil; in einem dürftigen verachteten Alter wirst DuDeine Mutter verfluchen!

Louise. Nie, o nie! ich entsage allem, ich will Sie nieverlassen. Ich will Ihres Alters Pflegen. Bin ich denn Ihre Toch-ter nicht? Können die Thränen Ihrer Louise denn gar nichts er-leichtern? Nichts kann ich mit Ihnen theilen, als mein Herz vliebe Mutter, verachten Sie es nicht!

Mail, kuhlierg. Das sagst Du mir? Du, die ich hintan-gesetzt habe, bist meine Stütze, da mich alles verläßt? (Christiankommt aus dem Aaiinet. sie ficht e», und gebt schnell hinein.) Gottmache Dich zu einer glücklicher« Mutter, als ich bin.