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5 (1859) Leichter Sinn. - Die Hagestolzen Verbrechen aus Ehrsucht
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Sekretär. Kann ich das? Kanu ich nach dieser Thränejetzt scheiden?

Nuhbcrg Lohn. Geh ich halte es nicht aus!

Sekretär. Ist Dein Herz gebrochen so bist Du HerrDeines Schicksals! Tritt den Tand mit Fiißen, um den dieDeinen verzweifeln. Komm ins Freie dort wollen wir denneuen Lebensplan entwerfen!

Nu Hb erg Zohll. O es ist zu spät! (In Verzweiflung.)Es ist zu spät!

Sekretär. Wie so?

Nuhbcrg Sohn. Der Wiirfel ist geworfen. Gewonnenoder verloren morgen werden wir das wissen.

Sekretär. Ruhberg! Sieh hin auf Dein Spiel retteDich mit dem letzten Wurfe!

Nuhbcrg So hu (steht gen Himmel). Er ist geworfen!

Sekretär. Wirst Du in diesem Schweigen beharren?

Nuhberg Lohn. Ja!

Sekretär. Aber

Nuhberg Sohn. Und was soll ich thun? In das trockeneMtenleben tauge ich nun einmal nicht mehr!

Sekretär. Trocken? das kann eine Arbeit nicht seyn,die Menschen glücklich macht. Sieh zum Beispielheute ist es entschieden, daß meine Defensiv« einem Menschendas Leben gerettet hat. Sage Dir cs, wie ich mich dabeifühle.

Nu Hb erg Sohn. Freilich das habe ich mir oft gesagt.Wen hast Du dcfendirt?

Sekretär. Den alten Einnehmer Sieveet von Grünhain,Du mußt Dich erinnern der berüchtigte Kassenangriff

Nuhbcrg Sohn. Kassenangrifs! So? so!