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5 (1859) Leichter Sinn. - Die Hagestolzen Verbrechen aus Ehrsucht
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kl II h b c r g Sohn (sich leicht stellen wollend). Sie glauben also wenn ich diese Leute bezahlen könnte hätte ich Hoffnung beidem Fräulein?

üaron (befremdet und verwirrt). Ja, die haben Sie MeinGott ja aber was haben Sie blaß, entstellt der Angst-schweiß steht Ihnen auf der Stirne Sie zittern

kt n h b c r g 3 o h n. Dem alten Mann währt die Zeitlange. (Geht ab.)

Laro» (ihm nachschend. Eine kleine Pause). Das begreife ichnicht!

Haushofmeister. Sehen Sie, Herr Baron, ich kannIhnen nicht sagen, ob inein gnädiger Herr alleweile bei dem Fräu-lein sind, denn um des gnädigen Herrn Thun und Lassen, Gehenund Stehen bekümmere ich mich nicht. Ich denke immer:Wasdeines Amts nicht ist, da laß deinen Vorwitz" und Gott sey ge-dankt! ich befinde mich wohl dabei.

Larou. Ha, ha, das glaube ich ich lobe Ihn.

H a » s h o f mr! st er. Aber mein gnädiger Herr sind auch nichtetwa» so wie es manche gibt.Die Schale weggeworfen,wenn die Citrone ansgedrückt ist." Denn sehen Sie, ich binein Erbstück von dem seligen alten Herrn.

L aro ii. So so! Aha!

Hanshosineister. Ich kann Ihnen sagen, Herr Baron,auf dem Gute ist kein Acker Landes, kein Weiher, kein Gehölz, keinBaum, Obst und Gemüsegarten, ich weiß was er trägt.

L a r o ii. Tausend! das ist viel.

Haushofmeister. Ja, den möchte ich sehen, wer dengnädigen Herrn um einen Pfennig betrügen könnte, wenn er erstdurch meine Hand gehen muß.