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Nuhbcrg Lohn. Schrecklich!— Gleich werde ich kommen.(Christian ab.) Mit leeren Händen!
Mail. Nuhbcrg. Du wirst wieder hingehen?
Nuhbcrg Sohn. Ich muß, wegen — ich muß! — heutnoch werde ich dem Baron ein Billet an das Fräulein übergeben.Wenn sie Menschen und die Sprache des Herzens kennt, so istsie überzeugt, daß mein Herz unter Tausenden sie wählen würde— auch wenn Sie in Dürftigkeit lebte. Ich habe durch Verlustdes Vermögens ihr bewiesen, daß ich jede Aufopferung für nichtsachte, wenn ich mir damit erwerbe, um sie zu sehn.
Lad. Nuhbcrg. Wohl — und doch — Wie erniedrigtfühle ich mich, daß Du dieser Heirath bedarfst? — (Ahnend)Wenn man Dich abwiese?
Nu h brrg Sohn. Nimmermehr!
Mab. Nuhbcrg (gewisser). Wenn man Dich abwiesel AchEduard — ich habe den Gedanken noch nie gedacht, daß manmeinen Sohn abweisen könnte — als jetzt — seit ich arm bin!
Nuhberg Sohn. Hoffen Sie alles.
Al ad. Nnhlicr g. Du müßtest diese Stadt verlassen, undwas würde aus Deiner Mutter? Die Welt müßte meines Jammerslachen, Dein Vater ihn verdammen. Ach, ein Weib ist so hülflosgegen jeden Schmerz — was könnte ich thun, als mir Vorwürfemachen, Dir nachweiucn und sterben?
Nuhbcrg Sohn (l»> höchsten Enthustarmus). Gut, gut —ich sey abgewiesen. — Sie sollen nicht unglücklich werden —wahrhaftig nicht! Kindliche Liebe wird meinen Stolz erheben,Dankbarkeit, dringender Wiedercrsatz, alles wird mir ungewöhnlicheKraft geben. Jetzt handle ich für die Ehre, für die Freuden derLiebe. Dann handle ich für meine Mutter, für meine verspottete