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5 (1859) Leichter Sinn. - Die Hagestolzen Verbrechen aus Ehrsucht
Entstehung
Seite
34
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Ki, hbcrg Sohn. Der, von dem Du sprichst, ist ein Nieder-trächtiger

Louise. Unser Gespräch hat eine Wendung genommen, dieDir mißfällt verzeihe es mir!

tlnhbcrg Lohn. Mißfällt? Kennen wir uns denn garnicht mehr!

Louise. Manchmal scheint es so!

Kuh berg Zo hn. Meine gute Schwester, liebe Louise!

Louise (umarmt ihn herzlich). Ach!

NIIh 1> erg Loh II. Weine nicht ich bitte Dich !

Louise. Diese Thränen sind wohlthnend sie rufeneine schöne Zeit zurück! Eduard! Was soll ein armes Mädchenthun, die sich nur um Dich ängsten, und Dir gar nicht helfenkann? Wenn Du ans dem Hanse gehst; ich denke so an alleswas Dir ^begegnen kann, daß Du niemand hast, der es gut mitDir meint, als uns, und daß Du vor uns verschlossen bleibenmußt sieh das Herz möchte mir oft brechen!

uII hil crg Lohn (streichelt ihre Wangen). Es soll besserwerden, Louise!

Louise. Jetzt bist Du so gut; jetzt bin ich so glücklich.Aber das dauert ja nicht. Nim kommt Nitau wieder, dann istalles weggestiirmt.

Lu Hb erg Lohn. Nein, nein!

Louise. Ich habe eine Bitte sey aber nicht heftig sey gut nimm meinen ehrlichen Willen friedlich aufwie sonst.

knhbcrg Lohn. Sprich, liebes Mädchen.

Louise. Nimm das wieder. (Sie gibt ihm die beiden Uhren.)Behalte sic, gib sre nicht weg.