Ki, hbcrg Sohn. Der, von dem Du sprichst, ist ein Nieder-trächtiger —
Louise. Unser Gespräch hat eine Wendung genommen, dieDir mißfällt — verzeihe es mir!
tlnhbcrg Lohn. Mißfällt? Kennen wir uns denn garnicht mehr!
Louise. Manchmal scheint es so!
Kuh berg Zo hn. Meine gute Schwester, — liebe Louise!
Louise (umarmt ihn herzlich). Ach!
NIIh 1> erg Loh II. Weine nicht — ich bitte Dich !
Louise. Diese Thränen sind wohlthnend — sie rufeneine schöne Zeit zurück! Eduard! Was soll ein armes Mädchenthun, die sich nur um Dich ängsten, und Dir gar nicht helfenkann? Wenn Du ans dem Hanse gehst; ich denke so an alleswas Dir ^begegnen kann, daß Du niemand hast, der es gut mitDir meint, als uns, und daß Du vor uns verschlossen bleibenmußt — sieh — das Herz möchte mir oft brechen!
uII hil crg Lohn (streichelt ihre Wangen). Es soll besserwerden, Louise!
Louise. Jetzt bist Du so gut; jetzt bin ich so glücklich.Aber das dauert ja nicht. Nim kommt Nitau wieder, dann istalles weggestiirmt.
Lu Hb erg Lohn. Nein, nein!
Louise. Ich habe eine Bitte — sey aber nicht heftig— sey gut — nimm meinen ehrlichen Willen friedlich aufwie sonst.
knhbcrg Lohn. Sprich, liebes Mädchen.
Louise. Nimm das wieder. (Sie gibt ihm die beiden Uhren.)Behalte sic, gib sre nicht weg.