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5 (1859) Leichter Sinn. - Die Hagestolzen Verbrechen aus Ehrsucht
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Gnade sein Haus ruinirt hat, trocken, fade, bürgerlich finden, und fortschicken wird.

Mab. Lu Hb erg. Wie hart beurtheilen Sie Leute, welchemit der feinsten Welt

Lu Hb erg Later Weniger Welt und mehr Ehrlichkeitwäre besser!

Mab. Luhbcrg. Sie werden bitter.

Luhberg Later. Madam ich habe diese feinen Leute,diese Leute von Welt kennen lernen. Ich sähe kalt währendSic im Rausche der großen Welt fortwallten. Ich sah undzitterte für meinen Sohn.

Mab. Luhbcrg. Sein Herz bürgt mir für alles.

Luhberg Later. Sein Herz vollendet sein Unglück!Zu heftig um den Augenblick zu nützen, zu gut um Tücke zuargwöhnen, gekränkt, betrogen, verachtet und seiner dochbewußt wird ihn sein Elend zum Weisen machen oder zumBösewicht!

Mab. Luhbcrg. Allein er ist doch gleichwohl jetzt in einerGesellschaft von Menschen

Luhbcrg Vater. Die freundliches Gesicht für jedermann,redliches Herz für niemand haben. Sie werden ihn lehren, dieletzte widerstrebende Faser gutes Herzens durch arglistige Jntrigueverschleifen. In dem Gräuel von Kabalen, schwarzer Verleum-dung, falscher Devotion, Spiel und Wohlleben werden sie ihn, ein-fach häusliche Freuden, die Bande der Verwandtschaft, die heiligeTreue von Sohn gegen Vater, von Mutter gegen Tochter, alsUeberbleibsel deutscher Pedanterie verachten lehren. VerzeihenSie ich wollte nicht heftig seyn aber diese Menschen machenmir Galle.

Mab. Luhbcrg (weint.)

Luhbcrg Vater. Sagen Sie Eduard, daß er heute auf