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Warum soll das verloren gehen, da wir nun einander gegenübersind?
Sekretär. Nein! Ich will hoffen! Sie werden mich nichtverwerfen.
Ruhkcrg Vater. Verwerfen?
Sekretär. Mit vollem Herzen bin ich gekommen — nunfehlen mir Worte. Ihr väterlicher Ton gibt mir Vertrauen —aber wenn ich nun reden will — so scheint mein Wunsch mir eineVermessenheit. — Ach, ich werde ihn schlecht Vorträgen — sehnSie so gütig, ihn zu errathen. Nicht wahr, Sie sehen cs miran, daß Bescheidenheit mir für die Liebe keine Beredsamkeit ver-stauet?
Rnhherg Vater. Junger Mann —
Sekretär. — Lassen Sie mich alles in einem Worte aus-sprechen. — Sie heißt — Louise!
Ruhberg Vater. Meine Tochter?
Sekretär. Darf ich sagen — mein Vater? (Ergreift seineHand.)
Rnhherg Vater (steht auf). Ei, mein Gott!
Sekretär (betrübt). Sie sind erschrocken?
Rnhherg Vater. Ueberrascht — sehr überrascht!
Sekretär. Also nicht dagegen? Dagegen doch nicht?
Riihbcrg Vater (unentschlossen). Nein.
Sekretär (küßt seine Hand). Gott segne Sie für dieses köst-liche Nein!
Rnhherg Vater. Junger Mann, nicht so rasch, nicht sorasch. — (Er setzt sich.) Setzen Sie Sich.
Sekretär. Erlauben Sie, daß ich neben Ihnen stehe, zwi-schen Dank, Hoffnung, Thränen und Entzücken, wie könnte ichruhen?
Rnhherg Vater. Vergönnen Sie mir einen Augenblick
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