Hr. v. Wallenseld. Nicht wahr? O das geht jetzt ganzanders! Ich bin reich geworden.
Fr. v. Wallenseld. Lieber Fritz — ist das wahr?
Hr. v. Wallenseld. Mich mußt Dn nicht ansehen. Dasist der Mann, der ist das Werkzeug; (er ergreift ihre Hanv, unddrängt sic »ach ihn, hin) der hat das Geld gegeben; der hatden Wechsel bezahlt. Denn ich sollte arretirt werden, mußt Duwissen.
Fr. o. Wallenseld. MeinHerr, Ihre Güte verdient-
Hr. v. Wallenseld (zieht sie hastig zurück). Still! dankeihm nicht — danke ihm nicht. (Er läßt sie stehen und gebt da» ihr.)Er hat Dich unmenschlich bestohlen —
v. poscrl. Die gnädige Frau weiß ja nicht, was siedenken soll —
H r. v. Wallenseld. Sie weiß nicht — Gott Lob!Aber sie wird es wissen, und dann — Adien, Marie! Um-arme mich!
Fr. v. Wallenseld. Fritz, — um Gottes willen, wasist Dir? —
Hr. v. Wallenseld. Noch sind diese Hände rein vonUebelthat — noch weint niemand über mich als Du. Einstwird es anders seyn! — O Gott! Gott! die Noth hat michhinein geführt, nicht mein böser Wille, nein, mein böserWille nicht.
v. poscrt (ärgerlich). Hören Sie, ich habe es nun genug,und gehe fort.
Hr. v. Wallenseld (sammelt sich). Sie haben Recht, Herrvon Pofert — vergeben Sie nur. — Umarme mich, Marie, rechtherzlich —
Fr. v. Wallenseld (nachdem sie ihn umarmt hat). Sollenwir denn von einander scheiden, Fritz?