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Zehnter Äustritt.
vorige. Madam See feld.
M ad. Lerfeld. Bist Du hier, mein tapferer Sohn?Welch ein Held, der den ersten Tag, wo er die Uniform trägt,seinen Bruder ins Unglück bringt!
Heinrich. Nun ja, es ist wahr — gerade, weil ich denEhrenrock zum erstenmale getragen habe — fuhr es mir hart vorden Kopf, daß man von meinem Bruder so sprechen konnte; daßer aber wahr sehn konnte — das hätten Sie so wenig geglaubt,als ich.
Mab. Ärefelh (aus Nachdenken mit einem Seufzer erwachend).
Laß uns allein, mein Sohn!
Heinrich. Mein Sohn? Das ist ja gleichsam freundlichgesprochen. Nun, e» kommt wohl noch bester. Sie halten warauf Ehre, und da bin ich jetzt eingeschrieben. iWeht ab.)
Eilster Äustritt.
Ludwig. Madam Seefeld.
Mad. Leese ld. Und Du bist ausgeflrichen. Lies, wasmir eben der Präsident über Dich schreibt.
Ludwig (liest). Schrecklich!
Mad. Leese ld. Man weiß es also — Der alte Seel-mann selbst hat geplaudert. Der Präsident räch Dir, Deine Ent-lastung zu nehmen, nicht hier zu bleiben. Mensch! wie hast Dumeine Erwartungen getäuscht!