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Sechster Austritt.
Vorige. H er r Seefe k d.
Zceseld. Ludwig I ich bin an der Entscheidung der großenFrage, die mir einen Sohn gibt — oder raubt — Bist Du einehrlicher Mann, oder ein Schurke?
M a L. Sccscld. Wie kann er auf die Frage antworten da —
Accfeld. Das erwarte ich —
Ludwig. Wenn Ihnen die Glückseligkeit Ihres Sohneslieb ist, so bestehen Sie nicht auf —
Aeefcld. Die Ehrlichkeit meines Sohnes ist seine Glück-seligkeit.
Mai». Sccscld. Nun gut I Ich will denn einraumen, daßUnrecht in der Sache ist —
Sccfeld. So muß es gut gemacht werden. (Zu MadamSeefcld.) Ach, was willst Du wissen? Ich habe das Mädchengesprochen und den Vater. Es find ehrliche, arme Leute, inandern Kleidern als wir tragen, aber mit bessern Grundsätzen.Geld macht die Sache nicht gut. Ersatz an Ehre und Liebe machtsie gut — und soll sie gut machen.
Ludwig. Ich gestehe auch, daß ich einst, wenn ich in bessereVerhältnisse trete, schuldig bin, etwas mehr zu thun —
Zccfcld. Ich habe die Sache erwogen; mein Herz hatgesprochen. Willst Du nicht Deine Pflicht thun, können undwollen die Gesetze Dich nicht dahin vermögen, so wird von allerunserer Habe ein Dritthcil verkauft und ihr zugewendet. Daraufgebe ich mein Ehrenwort.
Christian. Ich glaube nicht, lieber Vater, daß Sie Sichberechtigt glauben werden, zum Nachtheil Ihrer andern Kinder —