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4 (1859) Der Spieler [u.a.] Scheinverdienst
Entstehung
Seite
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Mad. Zccfcld. Und was soll nun auf einmal noch ge-schehen, daß alles anders wird?

Zccfcld. Alles soll anfhören zu scheinen, alles sollsehn. Keines von meinen Kindern soll für klüger, für weiser,für besser gehalten werden, als es ist. Niemand von uns sollfür reicher gehalten werden, als er ist. Darauf will ich allmeine letzte Kraft und alle Gewalt verwenden.

Mad. Zccfcld. Was ist das?

Zccfcld. Keine Scheinmcnschen, keine Scheinhaushaltungsoll mehr sevn alles Wirklichkeit. Willst Du das so mithalten?

Mad. Zccfcld. Ich werde meine Sorge fortsctzen, wiebisher; niemals aber werde ich mein Wort und mein Ansehen zuThorheiten hcrgebcn, die uns alle lächerlich machen.

Zccfcld. Bei Gott! Du hast mich lächerlich gemacht, undDeine Kinder unglücklich.

Mad. Zccfcld. Warum hättest Du das nicht früher ge-sehen, wenn es wäre?

Zccfcld. Als ich jung war und leichtsinnig, hat DeinGeist mir die Herrschaft entrissen, und Deine Liebenswürdigkeit liehdem Unrecht eine glänzende Außenseite. Als meine Kinder kleinwaren, war Dein Einfluß unmerklicher, Deine Grundsätze unschäd-licher. Als meine Kinder erwachsener wurden, war ich in Arbeitbegraben und von Gewohnheit betäubt. Jetzt, da meine KinderMänner sind, und leben wollen, und überall verschlossene Aussichthaben, und mir das Grab nahe ist -- kein Reiz mich mehr be-täubt ; jetzt bin ich fürchterlich erwacht jetzt will ich den Schuttaufräumen, noch retten, was zu retten ist, und Dich fragen, bitten,beschwören, hilf mir die Last leichter machen, die auf meinem Herzenruht, und mich zum elenden Menschen macht.

Mad. Zccfcld. Jetzt, da Du die Flecken, die nnmerklichsind, die Hindernisse, die zu übersteigen sind, zu Lastern und Un-