Druckschrift 
3 (1859) Dienstpflicht Der Mann von Wort
Entstehung
Seite
270
Einzelbild herunterladen
 

270

Lrchzrhntrr Austritt.

Justizrath Listar. Hernach Kaltenberg, die zwei Iagd-junkcr mit die zwei Kavaliere.

Fürst. Was gibts, Herr Justizrath?

Justizraih. Unersetzliches Unglück, der Sekretär DallnerFürst. Ich weiß es. Ist er todt?

Justizrath. TodtlFürst. Was brachte ihn dazu?

Justizrath. Ehrgefühl. Ich habe ihn genau beobachtet.Ein unglücklicher Augenblick, in dem ich seiner ohnmächtigen Schwe-ster beistaud war sein Ende. Das fand man in seiner Tasche.(Er gibt dem Fürsten ein Papier.)

Fürst (liest)-.Ich bin entehrt ich kann nicht mehr leben.Mitleid bitte ich für mein Andenken auf dieser Welt. Bann-Herzigkeit hoffe ich für die Fortdauer meines Wesens in einer an-dern Welt. Vergebung, Vergebung ich kann nicht leben.Listar, nimm dich meines Vaters an nimm dich meinerSchwester ani Lebt wohl!" Schrecklich! der Vater ist beimir!

Justizrath. Ich weiß es

Fürst. Und verläßt mich nicht mehr. Sieht sein Haus

nicht mehr wieder. Doch das gehört nicht hierher. Wo ist seineTochter?

Justizrath. In dem unglücklichen Hause.

Fürst. Hierher mit ihr!

Justizrath. Ihre Durchlaucht, ich bitte

Fürst. Hierher! Der Vater soll im Schlosse wohnen, dieganze Familie. Sie sollen nicht mehr zurück. Nehmen Sic einen