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3 (1859) Dienstpflicht Der Mann von Wort
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Lriegsrath. Von denen, welche die Lieferung haben;Sekretär Falbring und Bäcker Ehlers.

Fürst. Womit beweisen Sie es?

Lriegsrath. Mit den Akten. Gernhen Sie selbst Einsichtvon dem Liefernngsprozeß zu nehmen, selbst Referent aus diesenschauderlichen Papieren zu werden; so werden Sie sagen: Dösitzist erkauft, oder blödsinnig.

Fürst. Dösitz hat Kenntnisse

Lriegsrath. Ausgcbreitete Kenntnisse.

Fürst. Er ist ein schneller, ein guter Arbeiter. Er sieht denrichtigen Standpunkt von jeder Sache im ersten Blick.

Lriegsrath. Das ist wahrt

Fürst. Er thut in Einer Woche, was andre in einemVierteljahr kaum rhun.

Lriegsrath. Das ist wahr!

F ü r st. Er ist gewiß ein ehrlicher Mann.

Lriegsrath. Nein, Ihre Durchlaucht!

Fürst. Aber

Lriegsrath. Die Akten, gnädigster Fürst sehen Sie selbst.

Fürst. DaS will ich, aber Sie müssen doch eingestehn, daßSie die Sache gegen die Lieferanten mit einer Hitze, mit vinerLeidenschaft betrieben haben

Lriegsrath. Wie ich sie Ihnen und der Menschbcitund meinem Gewissen schuldig bin. Sie sind gerecht, Sie sindgut. Kann ich Zusehen, daß während Sie alles geben, alles thuu,sich selbst einschränksn, um alles zu thun eine Rotte von Be-trügern das Mark Ihres Landes einsaugt, Ihre braven fechtendenTruppen darben läßt, und Fluch und Thränen, statt Segen ansIhr Haupt ladet?

Fürst. Das hat mir niemand noch gesagt; wo ich standiand ich die Truppen wohl verpflegt, die andern Generale