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3 (1859) Dienstpflicht Der Mann von Wort
Entstehung
Seite
260
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Lricgsrath. Es betrifft das Wohl Ihrer Unterthauen.

Fürst Acht »ach der Uhr>. Keine Jagd für heute!

Erster 3 agdjuukcr. Wie Ihre Durchlaucht befehlen.

Fürst. Die Wagen können zurück fahren, bestelle Er es,Wender! Mender gebt ab). In mein Zimmer, Ihr Herrn!

(Alte gehen in die Mitte ab.)

Fürst. Nun erwarte ich Wahrbeit.

Lricgsrath. Ich bin beeidigt.

Fürst. Kein Urtheil ans Leidenschaft.

Lricgsrath. Ich bin acht und sechzig Jahr alt.

Fürst. Reden Sie.

Lricgsrath. Zuerst muß ich Ihre Durchlaucht umgnädige Entlassung meines Sohnes bitten.

Fürst. Weßhalb?

Lricgsrath. Ich finde ihn nicht würdig Jhro Durchl sucht zu dienen.

Fürst. Das ist hart für Sie.

Lricgsrath. Dann bitte ich, mich in meiner Dienststellemit Arbeit zu lassen. Ich bin nicht untauglich zur Arbeit.

Fürst. Das weiß ich, aber unruhig sind Sie. Sie habeneinen meiner getreuen Räthe insultirt.

Lricgsrath. Keinen, als wer erkauft war.

Fürst. Erkauft? Herr Dallner! Herr Dallner!Wer ist erkauft? wer?

Lricgsrath. Der Vorsteher, der geheime KriegsrathDösitz.

Fürst (heftig). Dösitz! Wissen Sie was Sie sagen? Ichhöre keine Verleumder an.

Lriegsrfath. Mit Ihrem Wissen sicher nicht.

Fürst. Können Sie das beweisen, daß Dösitz erkauft istErkauft! von wem?