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3 (1859) Dienstpflicht Der Mann von Wort
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8 alliier. Reden Sie wahr, so haben Sie mir jetzt mehrgenommen, als Sie je geben können.

Iiillizrnth. Haben Sie auf der Welt keine Bestimmung,als von der Waldner geliebt zu werden?

Dal liier. Keinen Glauben mehr an die Menschen, wenndiese Frau mich betrügt.

Justizrath. Sie betrügt Sie.

8 all» er. Können Sic cs beweisen?

Instizrath. Ich werde es können.

8al liier. So bedarf ich des Geldes nicht mehr. <Gut-müthig.) Nehmen Sie cs zurück. Auf dem Punkte, wo ich nunstehe, darf ich keine Schuld mehr machen. Ich bleibe genugschuldig. Ach! wer nur noch die letzte Schuld für die nothwendigsteReise

Zustizrath tfaßt ihn heftig). Wohin?

Dallncr. Wo es weder Betrug noch Schuld gibt. Woman nichts mehr verlieren kann.

Iusti;rath. Und nichts mehr ersetzen, noch gut machen.

Dallurr. Wo der, der diese Mischung von Gefühlen mirgab um manches Guten willen, um mancher heimlichen Thrä-nen willen mich nicht verstoßen wird.

Iiistizrath lfaßt ihn an tic Schulter). Junger Mensch,schwärme nicht handle!

Dallner. Wie die Menschen, die dem gefallenen BruderSteine auf das Herz werfen, daß er nie mehr aufkommc.

Instchralh. Sieh, Unglücklicher, das habe ich Dir nichtgethan.

Dallner. Nein, o nein!

Instizrath. So empfinde es, daß niemand Deine Ver-gehen geringer machen kann, als sie sind, ihre Folgen Dir nicht