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3 (1859) Dienstpflicht Der Mann von Wort
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3»sti;ralh. Das ist sogar wahrscheinlich. Falbring ahnetes, nnd hat boshaft darauf eingespielt.

Lall »er. So bin ich verloren, jeder Weg in der Welt istmir verschlossen Mißtrauen, allgemeiner Kleinglanbe von mirfolgen mir, und kommen mir ans ans jedem Gesicht entgegen.

Instizrath. Das müssen Sie ertragen, bis eine Reihe vonJahren und Aufopferungen Ihnen Selbstgefühl gegeben haben. Siemüssen durchaus tragen, was Sie Sich thöricht bereitet haben.An die Wittwe verwenden Sie doch nichts mehr?

Lallncr. Ich kann nicht. Ich kann kaum einem Bett-ler einen Heller geben. Ich habe ihr seit acht Wochen nichts ge-geben.

3>isti;rath. Begegnet Sie Ihnen seit den acht Wochen sogut wie vorher? Seyn Sie ausrichtig.

Dallncr. Sie ist unglücklich Unglückliche haben Launen.

Znstizrath. Sie wird Sie verabschieden.

Nallncr. Nein! nein! Lei Gott nicht!

I » sti; rath. Sie hat Sie verabschiedet. Sie fühlen csaber Sie wollen es nicht wissen. Das ist Ihr KummerSie können nicht mehr geben, das gnült Sie.

Val ln er. Aber ich habe gegeben, Glück, Ruhe, Frieden,Zukunft und Gegenwart! Alles habe ich gegeben.

3nsti;rath. Sie können nichts mehr geben, also werdenSie anfgeopfert.

vallncr. Und wer kann das geben, was ich hingeopferthabe? Nein, nein! das erkennt sie, das vergißt sie nie.

Znstizrath. Fasse Dich, junger Mensch; sie hat es ver-

gessen.