Druckschrift 
3 (1859) Dienstpflicht Der Mann von Wort
Entstehung
Seite
215
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Geständnis?: du kannst es ja der Schwester künftig noch in ebender Art, wie es dein Schwager festgesetzt hatte, ersetzen, dachte ich.Mein Vater untersuchte die Papiere, suchte mit Unwillen, nahmmich dazu sagte zuletzt mit einer Thränc im Auge:Kannstdenn auch Du gar nicht vermnthe», wer der Bösewicht seyn mag,der mich in die Verlegenheit bringt, und Deine arme Schwester?"Nein, sagte ich in der Betäubung Nein, mußte ich nachhersagen Nein, mußte ich sagen und dabei bleiben, als er sogareinen Aufruf in die Zeitung setzen ließ, die Sache nun jedermannsGespräch ward und noch ist. Nein, niuß ich nun bis zum Tcdesagen <cr ergreift seine Hand) und wer kann voraus sagen, wasich wegen dieses unseligen Nein noch thun muß? das ist die Ge-schichte!

Änstizrath. Kummer bereiten, um eine Verlegenheitnicht zu verursachen? Schande um dein Kummer zu ent-gehen?

Latiner. Wer sieht alle Folgen vorher? Die nächsteFolge schien mir die traurigste!

3 » jl i z r a t h. Die tausend Thaler sind nicht alle IhreSchulden.

Lat Iner. Nein! Geringere hat meine Schwester vorherbezahlt. Vier hundert Thaler war ich an Moses Meyer schuldig.Der Bäcker Ehlers hat den Wechsel erhandelt, wollte ihn cinklagen,meinen Vater darum mahnen ich nahm das Geld von dentausend Thalern, die Falbring durch Barnch meinem Vater hatleihen wollen, die er um Ihrer Großmnth willen nicht bedarf.Mein Vater erwartet seine Obligation zurück und Falbring gibtsie nicht her, da ich die tausend Thaler nicht mehr beisammen habe Sie wissen nun alles.

Jiijlizralh Alles? Durchaus alles?