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3 11 stlsrath. Ich will Sic treffen! Ohne Umschwcif —die tausend Thaler, die hier im Hanse so viele Unruhe gemachthaben — die Ihre gute Familie bezahlt hat — wovon niemandweiß, wohin sie gekommen — die wissen Sie die habenSie! Antworten Sie nicht — Ihr Gesicht — Ihre Gestalt habenschon gesprochen. Ich weiß jetzt alles.
Val liier ldie Hände in einander geschlagen, den Blick ans denBoden). Und was denken Sie nun von mir?
3 ustizrath. Darüber bin ich noch nicht einig.
8 a t l n c r. Bin ich Ihnen verächtlich?
3 ustizra 1 h. Wenn Sie mich täuschen.
8 allilcr. Ich kann nichts mehr gut machen.
3 i> st i? r a t h. Aber noch sehr viel verderben. Warum ver-heimlichten Sie diese tausend Thaler?
8 a l l ii c r. Ich habe sie nicht genommen. Mein Schwager,der mich sehr liebte, hatte sie mir geliehen, batte einen Plan derRückzahlung festgesetzt. Einen Tag vor seinem Tode, wo meineLage am dringendsten war, zahlte er mir das Geld ans. Ichzahlte damit Schulden ab, die ich —
3 u st i z r a t h. Die Sie um eines elenden Weibes willengemacht haben? — Hernach mehr von ihr! — Weiter!
8 allner. Mein redlicher Schwager wollte dem dringend-sten, drückendsten Theile meiner geheimen Verlegenheiten damit einEnde machen. Den Tag nach dem Empfang sollte die Obligationansgefcrtigt werden. Ein Schlagflnß raffte ihn weg. Mein Vaterist streng redlich — ich fürchtete die Entdeckung, fürchtete sie mehrum seines Kummers, seiner Gesundheit willen, als um meinet-willen. Er erkennt im Bösen und Guten keinen Mittelweg, mirTugend oder Laster. Um seiner Ruhe willen kämpfte ich niit dem