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3 (1859) Dienstpflicht Der Mann von Wort
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8 alliier. Wer sind Sie, mein Herr!

Ehlers. Der Bäcker Ehlers, gchorsamst cuifzuwarteii.

Dal liier (sicht den Wechsel an). Er ist richtig der Wechsel.

Ehlers. O gewiß. Auch fällig.

8 all »cr. Ja, er ist fällig.

Ehlers. Belieben Sie also

8 a11ilcr. Herr Ehlers, die Zahlung kommt etwas un-vorgcsehcn.

Ehlers. Ei bei Leibe! Wenn eine Zahlung fällig ist, dasweiß man ja vorher; daß weiß man.

8 allilcr. Freilich wohl, unvermnthete Zufälle

Ehl cr s. Ja, die können wohl eintreten

8 a11 n cr. Ich bin ein ehrlicher Mann, ich werde Worthalten gestatten Sie nur, daß der Wechsel auf vier Wochenprolongirt werde.

Ehlers. Kann nicht seyn.

8 all »er. Ans vierzehn Tage ans acht Tage.

Ehlers. Nein! Ich kann nicht. Sehen Sie, die Zeitensind schlecht. Ein armer Hausvater muß sich mit den liebenGenügen kümmerlich ernähren. Heute muß der Wechsel bezahltwerden.

8 alliier. Ich kann nicht; ich kann nicht.

Ehlers. Thut mir leid »m Sie ich empsehle mich gc-horsamst

8 alliier. Was wollen Sie machen?

Ehlers. Das Wechselrecht anrnfen.

8 all» er. Ich kanns nicht hindern.

Ehlers. Nnd ich kanns nicht unterlassen also ; Er-gebt.)

8 allncr. Eher alles, als daß ich das Geld angreife. Eherwill ich