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3 (1859) Dienstpflicht Der Mann von Wort
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2 nstI; ralh. Der geheime Kriegsrath Dösitz ist Ihr Freund.Er handelt mit großer Bitterkeit gegen den alten Dallner. Ueber-hanpt fängt nian an dem Manne sehr nahe zu treten. Dösitzhat Einfluß, weil er ein Mann von Kenntniß und Thätigkcit ist.Der Fürst schätzt ihn dcßhalb und hört ans ihn. Zudem ist erReferent in den Kriegssachen. Verwenden Sie Sich bei ihm, daßer unserm Freunde Dallner nicht Unrecht geschehen lasse.

2atbring. Ich finde, daß Sic das Beste dabei thun könn-ten, wenn Sie dem alten Manne znreden wollten, die Licsernngs-sache liegen zu lassen.

Änstizrath. Das werde ich nicht thnn.

2 alb ring. So muß man das Ende ruhig abwarte».

2nstizralh. Ruhig abwarten? Ich kenne jemand, derdas nickt kann.

2aIbring. Um Vergebung, wer?

Änstizrath. Ein Erzdieb. Er ist mir eben ans IhrerTreppe begegnet. Der Bäcker Ehlers.

2albring. Ja so der! Hm! Wie es den Kapitalistengeht sie brauchen allerlei Leute; so bin ich auch zu des EhlersBekanntschaft gekommen. Er soll auch doch wirklich nichts tätigen VEi, ei! O da muß man recht ans ihn hinein gehen.

2>istizrath. Mit diesem Bäcker Ehlers und seiner Com-panie gebt die Sache ihren rechten Gang deßbalb seyn Sieaußer Sorgen.

2 alb ring. Was soll ick denn nun dem Herrn geheimenKricgSralh Dösitz eigentlich sagen?

2 nstizrath. Allenfalls was lch Ihnen gesagt habe.

2a I bring. Was soll er denn daraus nehmen?

2»st>lrath. Das Beste!