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3 (1859) Dienstpflicht Der Mann von Wort
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die Erlaubniß, um Ihr Wohl, Ihre Ruhe mich bekümmern zudürfen darf ich das?

Mad. Lose». Ich kann Ihnen nicht antworten.

3iisli;rath. Ich danke Ihnen ich danke Ihnen.Freimüthig also Sie haben für Ihren Bruder schon vielesgethan. Heute werden Sie wohl noch einmal für ihn zahlenmüssen. Thun Sie es aber künftig nicht mehr. Sie sind Mutter!Sie dürfen das nicht.

Mad. Rosen. Verkennen Sie meinen Bruder nicht. Er istzu ängstlich erzogen, wurde mit so wenigem auf die Universitätgeschickt, kam mit Schulden zurück. Wenn der Vater wüßte,daß mein Bruder Schulden hat, er würde ihm das nie ver-zeihen.

lZujiizrath. Mit Recht.

MaL. Rosen. ES würde den'alten festen Mann tödtlichkränken. Sie kennen ihn ein Schritt vom Wege ab oderhundert eins dünkt ihm so sträflich wie das andere.

Znstizrath. Es ist auch fast eins!

Mad. Rosen. Er würde ach mein Herr wir

fürchten ihn; aber wir lieben ihn noch mehr! So sind ausmeines Bruders Seite über seine Ausgaben Geheimnisse ent-standen.

3nsti;ratl>. Die nicht sehn sollten.

M a d. Rosen. Die Sorge, unfern guten Vater zu

kränken

3uj!i;rath. Der Mann von Ehre hätte auch die Schwesternicht gekränkt. Ihr Bruder verdient nicht, was Sie für ihn gethanhaben.

MaL. Rosen. Dankbar ist mein Bruder.

Znstizrath. Nein, Madam!