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3 (1859) Dienstpflicht Der Mann von Wort
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Sie habe alles weggegeben, was ich hatte, und lebe nun hier-von der Güte. Welcher Freund würde sich an mich gewöhnen, anwen soll ich mich noch gewöhnen? Drum habe ich in der Angst den Muth gefaßt, Sie um etwas zu bitten.

Mali. Lestang. Was wünschen Sie

D. Lcstai, g. Es wird alles gut gehen, wenn Wallnau hierwegbleiben will. Da er nun geizig ist so schenken Sie ihmdieß es ist mein größter Reichthnm, mein Liebstes! Ich ver-lange nichts dafür, als daß er nicht mehr herkommt, und daß ichim Hause bleiben darf.

Mali. Lestang. Wie können Sie glauben

D. Lestang. Cie wissen nicht was es ist? Vielleichtder größte Diamant in der Welt. Von unschätzbarem Wcrthe.

Mad. Lestang. Wie

D. Lestang. Sehen Sie dieses Schächtelchcn an, es ist wohlverschlossen und versiegelt; lesen Sie die Aufschrift,den 7. Septcmber1768." An dem Tage habe ich von Art und Natur die größteund edelste Spinne in der Welt gefangen, wogegen alle andereSpinnen für unedel und gar nichts zu achten sind, die ist hier ein,gesperrt, und es ist eine gewisse Wahrheit, daß diese fleißigen Ge-schöpfe Gottes, wenn keine Luft an sie kommt, sich mit der Zeit inDiamanten verwandeln.

Mad. Lestang ilächelt). Ach lieber Onkel

D. Le sta»g. Sie hat nach meinem Tode an Sie kommensollen aber in dieser großen Noch muß ich sie jetzt vonmeinem Herzen reißen. Nehmen Sie, geben Sie ihm meinenganzen Reichthnm nur daß ich hier bleiben kann!

M a d. Lestang. Hören Sie mich an.

G. Lcstang. Ach Gott ja!