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3 (1859) Dienstpflicht Der Mann von Wort
Entstehung
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Archiv. Lcsiang. Ein andermal davon.

Maring. Vetter. Vetter! lMit gefalteten Hände», sanft.)Wo sitzt der Schmerz? (Er deutet lachend auf des Archivars Herz.)Tief IN Dciu'in Herz! (Schmerzlich.) Was macht gesund? (Lachendauf die Thur deutend, wo Julie abgcgangcn ist.) Ihr Roscnmnlld!(Mit unterqeschlagenen Armen dicht vor ihm.) Nimmst Dil ihn an?

Archiv. Lcliang. Mensch. Du weißt nicht, wie glücklichDu bist.

Maring. Habe ich das große Loos gewonnen!

Archiv. Lestang. Vielleicht das beste aber neinwem kann man rathen, in diese Lotterie sich einzulassen, wo selbstdie Gewinne so verkümmert werden.

Maring. Veiler meines Herzens, Sie mögen da köst-liche Dinge geredet haben, aber ohne den Schlüssel dazu. be>greife ich diese hohe Rede so wenig, wie Jakob Böhmens Schriften.

Archiv. Lcliang (abl-rcchcnd). Nun denn bast Dn ein-gekauft?

Maring. Einen prächtigen Aufsatz nun sehen Sie ihn;ich habe da« Kästchen, worin er ist, in Ihre Bibliothek hinterMerians Topographie geschoben. Madam Lestang wird meinenGeschmack preise». Und den wollen Sie eigenhändig der FranGemahlin darbringen?

Archiv. Lcliang. Ich denke wohl. Habe Dank für dieMühe. Du musst nicht so viel Possen mit Julien treiben.

Maring. Hat sie mich verklagt?

Archiv. Lrliang. Nicht doch. Aber wozu führen die Tän-deleien ?

Maring. Sie amüsiren.

Archiv. Lcliang. Dazu ist Julie zu gut.