Archiv. Lcstanq. Das können Sie nicht, nnd ich kanntausend Thaler nicht verschenken.
Grcltma » n. Sie brauchen das Geld nicht baar zu geben,wenn Sie unterschreiben, daß —
Archiv. Lestaiig. Das ist einerlei.
Grell»,aun. Wenn Sic nur bei einem Darleiher Ihr Wvrtgeben —
Archiv. Lestang lhcstig). Nein, nein, nein!
Grcllmanii Lieber Herr Archivar
Archiv. Lcllaiig. Ich gebe kein Wort.
GrclIina » ». Das ist hart.
Archiv. Lcjiang. Daß ich nicht helfen darf, ist hart.
GrclI »ia »ii. Geben Sie nur nur Hoffnung.
Archiv. Leitung. Hoffnung ist ein Versprechen — ich gebekein Versprechen.
Gr c l I in a ii v. Mein Gott! Sie haben doch den Ruf,daß Sie —
Archiv. Lcjiang. Dieser Ruf ist mein Unglück. Ich habefür Einige zu viel gethan, darum soll ich für Alle Alles thun.Der Sammelplatz der Unglücklichen ist bei mir, sie belagern meinHerz, mein Vermögen, quälen, drängen und martern mich. MeinGefühl leidet, mein Wille ist gehemmt, ich muß Nein sagen, meineAugen wegwenden, mein Herz verbluten lassen nnd Nein sagen.Ich muß Nein sagen, weil ich zu oft in meinem Leben Ja gesagthabe; deßhalb werde ich verkannt nnd muß mich von den Menschenznriickziehen.
Grell ui a n n. Da Ihre Kinder gestorben sind, da Sie inIhrem Hanse nicht glücklich sind —
Archiv. Lestaiig. Wer sagt Ihnen das?
Grc l im a ii n. Die Leute. Man weiß, oder man meint— daß Ihr Ehestand nicht — ach verzeihen Sie, ich weiß