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3 (1859) Dienstpflicht Der Mann von Wort
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Archiv. Lcjiailg (betroffen). Mein Herr

GrcUiiiailii. Stehen Sie mir bei! helfen Sie mir!

Archiv. Lcjiang. Worin?

Grcl lmann. Ich bin ein ehrlicher Mann. Vater vonsechs Kindern. Erkundigen Sie Sich nach mir ich bin ein sehrehrlicher Mann.

Archiv. Lcjiailg (macht eine Bewegung anzudeutcn, daß er fort-fahren möge)

Grell mann. Ich bin unglücklich. Meine Ehre steht aufdem Spiel mein Dienst! Alles!

Archiv. Lcjiailg (zuckt mit den Schultern).

G rcI iI» a I! II. Frau und Kinder gcrathen in Verzweiflungan den Bettelstab!

Archiv. Lcjiailg. Weiter, Herr Grellmann.

GrcIl »> nli n. Meine Rechnungen-ich soll sie morgen

ablegen ich kann cs nicht. Es fehlen mir 1000 Thaler. Einunglückliches Spiel, wodurch ich mich in die Höhe bringen wollte,ist Schuld, helfen Sie mir mit der Summe, sonst bin ich ohneRettung beschimpft und verloren.

Archiv. Lcjiailg (reicht ihm die Hand, und sagt mit Empfin-dung, aber auch mit Entschlossenheit): Ich kann nicht helfen.

Crcll »ian n. Sie sind der einzige Mann in der Stadt, derzu einer solchen Handlung fähig ist.

Archiv. L c jia li g. Das wäre mir leid.

Grcllmaii n. Sie haben so viel geholfen

Archiv. Lcjiang. Darum kann ich nun nichts mehr

thun.

KreUman». Verzeihen Sie meiner Angst; aber Sie habendoch das Vermögen dazu.

Archiv. Lcjiang. Mäßiges Vermögen für meine Wiltwc.

Grciiiiiailil. Ich will alles erstatten.

Zffland. theatral Werke. III. . il