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Mad. Lcjiang. Wir bedürfen seiner nicht.
Maring. Kann ich meine Dienste anbietcn?
Madam Lcjiang. Ach Maring! Sie haben meine letzteHoffnung vernichtet.
Maring. Wie so?
M a d. Lcjiang. Wie habe ich mich Ihrer Ankunft gefreut!Ihre gute, frohe Laune, hoffte ich, würde ans meinen Mannwirken. Vergebens. Doch hat er Sie lieb, sehr lieb —
Maring. Ich ihn auch.
Mad. Lcjian g. Sie? Und doch machen Sie Sich manchmalnicht wenig lustig —
Maring. Ucber sein Wesen? Ja, das kann ich nichtlassen. Er ist ein liebliches Buch in einem alten Pcrgamenlbandc.In Reihe und Gliedern mit andern freundlichen Bücherdecken siehter unscheinbar aus, und ein bischen pedantisch. Aber der Mannhat ans der Welt nichts dagegen, daß man ihn bcransrücke, beiSeite nehme und lese. Bei meiner Seele, wenn man den Vettermit Bedacht nmblättert, und liest, und nimmt zu Kopf und Her-zen, was man doch ans jeder Seite findet — so liefert er dieinteressanteste Lektüre, die ich kenne.
Mad. Lcstang. Auch die anziehendste Lektüre ist doch eintodtes Wesen gegen —
Maring. Kommt auf den Leser an.
Mad. Lcjiang. Der Zug ward gegen mich geführt?
Maring. Ja wohl, und geradezu.
Mad. Lcjiang. O — Sie sind ganz auf meines Mannes 'Seite.
Maring. Auf Ehre, das bin ich. Aber, wenn Si-allein sind, und ich vor Ihnen stehe, so bin ich auf JbrerSeite.