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3 (1859) Dienstpflicht Der Mann von Wort
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Mad. Lcslang. Wie gewöhnlich.

Maring. Mer saust gute Witterung. Sonnenschein in derNatur, das heißt: Leute, die Geld haben, sollen dann aus ihrenWänden ziehen und spazieren fahren, damit Leib und Seele in derfrischen Luft frischer werden. Wollen wir das?

Mab. Lcslang. Ach!

Maring. Ach? Heißt das einen Wagen bestellen, oderes bleiben lassen?

Mad. Lcslang. Das wird doch auch wieder nur ein Leichen-zng werden. Meinetwegen! Fragen Sie meinen Mann!

Maring. Wer soll von der Partie seyn?

Mab. Lcslang. Bermnthlich die schöne Julie -

Maring. Eben so vermuthlich der Kommandirende!

Mab. Lcstang. Wen meinen Sie damit?

Maring. Den ^.mi äs In maisoir, Herrn Rath Wallnau.

Mad. Lcslang. O, der kann auch weg bleiben.

Maring. Ihr Ton sagt das Gegentheil. Gut! so sindIhrer viere für den Wagen; ich reite neben her, und schreie zuZeiten in den Wagen, daß die Eingeschlafcnen anfwachen. Ichwill einen so argen Lärmen treiben, daß der Leichenzug wohl auf-geräumt werden soll.

Ma!>. Lcslang. Wer auch so zu allein, und über alleslachen könnte, wie Sie.

Maring. Ans meine Ehre! unangenehme Dinge und Men-schen lacht man eher weg, als man sie wegstreilct und wegpredigt,t'rolmtum sst.

Mab. Lcslang. Wenn das Mittel so unfehlbar ist, solachen Sie uns doch meines Mannes allen widerwilligen Onkelans dem Hanse!

Maring. Behüte mich mein guter Genius dafür! Fest-Jffland, theatral Werke >>l. 2