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2 (1858) Herbsttag Die Reise nach der Stadt
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Wan »er. Glück! Ja Frau, ich sehe nur Glück in derSache! Man kennt die Krankheit jetzt

Fr an Zaaler. Ist eine Krankheit dann auch geheilt?

Waniier. Ja, wenn der Patient noch was nutz ist.

Frau Saale r. Und wenn der denn nichts nutz Ware?

Wann er. Thut man das Seine, und befiehlt das übrigeGott. Da stehen wir mit Marie und das mag der Vateruntersuchen.

Lclbcrt. Das will ich.

Frau Saal er. Ach was muß ich erleben!

Wanner. Frau, hängen Sie nicht noch Ihre Wehklagen andes Vaters schweres Herz. Bei meiner Seele, Sie sind dazu zugescheidt. Frisch auf rühren Sie Sich. So lange der Menschathmet, kann er jung seyn. Für Großmutter handeln Sie wieeine brave Hausfrau, die dem Manne die Last leichter macht.Werfen Sie so ein fünfzig Jahre hinter sich; ich wills eben somachen; dann geht alles, wie es muß. (Er geht ab.)

Eilftcr Auftritt.

Frau Saal er. Selber t.

Frau Sanier. Die Hausfrau meine gute Tochterja die fehlt eben.

Lclbcrt. In diesem Falle wohl ihr!

Frau Sanier. Und wenn ich meiner Tochter Stelle ver-treten will, und wenn ich sie gewissenhaft vertreten will so mußich nicht klagen; so muß ich freilich nicht daran denken, wie dieMädchen zu meinen Zeiten waren. Die Welt wird alle Tage