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2 (1858) Herbsttag Die Reise nach der Stadt
Entstehung
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211
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»ns an seine BrustKinder, ich will immer thnn, was ichkann, eure Wünsche zu befriedigen schd nur immer vertraulichund aufrichtig!" Da hingen wir au ihm und versprachen es, undschluchzten, umfaßten seine Knie so fest, und dankten Gott, daß erganz hcrabgckommen war. Ich habe auch dem Batcr von jeheralles gesagt, und würde cs ihm sagen, wenn ich auch einen Mordbegangen hätte, das wurde ich! Du hast cs auch gewollt jadu hast schö>i Wort gehalten!

Marie. Lassen Lic ihn, er hat Recht! Ick kann nichtmelir glücklich werden. Mein Vater ist ach Sie kennen ihnnoch nicht, was er von jeher für »ns gethan hat! Nein, ich kannnicht mehr glücklich werden!

stete r. Das will ich nicht sagen

Amalie. Liebes Mädchen, wenn Lechner Ihr Gatte werdenwill, wenn die Unschuld Ihrer Zeelc, Ihr edles Her; ihn gerührt,gebessert haben, wenn der Entschluß, Ihre Hand vom Vater znbegehren , die erste That dieser Besserung sevn sollte, so wird ergern eilen, diese That zn vollenden. Dazu vermögen Sie ibnsteter. So sehen wir, ob er ein rechtschaffener Mensch ist,und dann will ich ihm auch gut werden. Geh hin, thu das!«Marie umarmt ihn.) Geh schreib ihm oder sag es!

Marie. Bruder!

steter. Was ist Dir? die Thräncn stoßen Dir das Herz ab.Marie. Daß ich die Narbe unseres Vaters vergessentonnte! Wenn alle mich verachten, bleibe D» mir nur.steter lgnährti. Ja doch, ja

M n r i e. Es könnte sevn wir sähen uns nicht lange mehr.(Sie geht ab.)