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2 (1858) Herbsttag Die Reise nach der Stadt
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ihre Figur ihr Verstand. Ich gestehe, Herr Selbert, wärendie unglücklichen Vorurthcile nicht stünde nicht hier und daVerlust der Revenüen darauf so eine Person wünschte ich mirzur Gattin

Fritz. Das begreife ich.

>i. Lcchncr. Es müßte eine paradiesische Ehe werden.Aber der Weiseste muß hier und da Verhältnisse ehrendie, die

Fritz. Natürlich natürlich!

n. Lcchncr. Wirklich muß daher ein Mann meines Stan-des doppelt behutsam in der Sprache mit jungen Bürgermädchenseyn. Hat inan das Glück ungefähr zu gefallen sonimmt sehr leicht ein junges Mädchen allgemeine Artigkeiten fürErklärungen ist im Stande eine Leidenschaft in ihrem Herzenzu fassen die die

Fritz. Wollen Sic mir damit etwasv. Lcchner. Herr Selbert, Sie sind ein vernünftigerMann

Fritz. Genug! Meine Schwesterv. Lcchncr. Wirklich hat das gute Kind eine Leidenschaftfür mich hegt gewisse Ideen

Fritz. Herr Baron, geben Sie mir die Ladung auf Einmaln. Lcchner. Es ist begreiflich, daß ich ihre Neigung mitArtigkeit, mit Dankbarkeit aufnahm. Daraus entstand, wie ichhier und da merke in ihr die Erwartung einer Verbindung.Sie verfährt mit möglichstem Anstand dabei da aber die Sachenicht wohl statt haben kann

Fritz. Versteht sich.

v. Lcchner. So halte ich es für Pflicht ihr Glücknicht zu stören, Ihnen einen kleinen Fingerzeig davon zu geben.