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2 (1858) Herbsttag Die Reise nach der Stadt
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Du das gethan hast daun will ich hingchen, und sein ernstesAuge erdulden, seinem nassen Auge will ich mich entgegen stellen!Die Angst, die Zweifel, womit er meine Hand in Deine legenwird will ich überstehen. Die Thriine, daß sein liebes Mäd-chen ihn hintcrgehen konnte soll auf meinen Scheitel fallenund doch will ich in Deine Arme eilen mehr habe ich Dirnicht zu geben das will ich Dir opfern, nimm esn. Lech »er. Ans meinen Knieen

Marie. Und schätze esn. Lech »er. Ewig!

Marie. Sonst hast Du mich gemordet,v. Lechner. Marie!

Marie. Denn das beschwör' ich Dir, bei dem Heiligthummeiner Tugend wenn Du mich hintergehst so will ich nichtmehr leben.

ii. Lechner. Ich will mit Deinem Later reden.

Marie. Wann?

n. Lechiier. Heute noch. Nur der Vollzug unserer Ver-bindung wird noch anstehen müssen, bis ich mit meinen Verwand-ten einige Dinge berichtigt habe.

Marie. Berichtige sie.

v. Lcchncr. Endlich glücklich! Umarme mich MarieMarie (weiset ihn zurück). Nicht sov. Lc.ch ncr. Wie? noch immer

Marie. Der Zustand zwischen Tod und Leben! Bist Duedel so ruft mich Deine Hand ins Leben. Kannst Dumich betrügen so merke Dir es bei dem Heiligthnmemeiner Tugend höre es jetzt und immer in der letztenStunde Deines Lebens, wie Du es in der ernsten Stunde