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2 (1858) Herbsttag Die Reise nach der Stadt
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Erncstinr. Dann hätte ich noch mehr Muth mit Ihnenzn reden.

Am alic. Diese Moden, mein Kind, sind ein Fürwortfür unsre Figur, und wenn man sich bewußt ist, es zu be-dürfen

Pctcr. Nein, nein! Ihr liebes Ange da braucht dieThürme uud Fahneu nicht über sich.

Amalie. Wir wollen sehen ans den Abend wennMarie mir einen Anzug leihen will.

Mari c. Das will ich und dann werden Sie die Führerinunserer Freuden am Herbstfeste.

Ernestine. Ach ja!

Marie. Sie erzeigen mir damit eine Freundschaft eineWohlthat Ich suhle mich nicht dazu

Amalie. Haben Sie Kummer?

M aric (drückt bedeutend ihre Hand).

Peter. Der Himmel weiß, was es ist! Sie dauert mich.Sonst ehe sie in der Stadt war, sprang sie über Bach undBusch seitdem aber-Dort haben sie ihr Bücher ge-

geben; nun liest sie, und weint; sie geht nicht mehr, sic schleicht;ihre Rosenwangen sind weg ihre Hände sind kalt, und wennman sie ansieht, weint sie.

Ernestine. Ja, ja der Bruder hat Recht.

Amalie (;u Marien). Hat er?

Marie (umarmt sic und weint).

Peter. Sehen Sic, so ist sie immer. Wenn das so

fortgeht, muß sie, weiß Gott, sterben. Höre Marie sieh

mich an ich weiß wohl, daß Du weinst aber sieh darum

nur her. Vertraue Dich der Jungfer an. Wenn Du ihr

jus Auge siehst mußt Du aufrichtig sehn denn sic ist

gut. Helfen Sie ihr, liebe Jungfer; meine Schwester ist