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Erncstinr. Dann hätte ich noch mehr Muth mit Ihnenzn reden.
Am alic. Diese Moden, mein Kind, sind ein Fürwortfür unsre Figur, und wenn man sich bewußt ist, es zu be-dürfen —
Pctcr. Nein, nein! Ihr liebes Ange da — braucht dieThürme uud Fahneu nicht über sich.
Amalie. Wir wollen sehen — ans den Abend — wennMarie mir einen Anzug leihen will. —
Mari c. Das will ich — und dann werden Sie die Führerinunserer Freuden am Herbstfeste.
Ernestine. Ach ja!
Marie. Sie erzeigen mir damit eine Freundschaft — eineWohlthat — Ich suhle mich nicht dazu —
Amalie. Haben Sie Kummer?
M aric (drückt bedeutend ihre Hand).
Peter. Der Himmel weiß, was es ist! Sie dauert mich.Sonst — ehe sie in der Stadt war, sprang sie über Bach undBusch — seitdem aber-Dort haben sie ihr Bücher ge-
geben; nun liest sie, und weint; sie geht nicht mehr, sic schleicht;ihre Rosenwangen sind weg — ihre Hände sind kalt, und wennman sie ansieht, weint sie.
Ernestine. Ja, ja — der Bruder hat Recht.
Amalie (;u Marien). Hat er?
Marie (umarmt sic und weint).
Peter. Sehen Sic, so ist sie immer. Wenn das so
fortgeht, muß sie, weiß Gott, sterben. Höre Marie — sieh
mich an — ich weiß wohl, daß Du weinst — aber sieh darum
nur her. Vertraue Dich der Jungfer an. Wenn Du ihr
jus Auge siehst — mußt Du aufrichtig sehn — denn sic ist
gut. Helfen Sie ihr, liebe Jungfer; meine Schwester ist