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2 (1858) Herbsttag Die Reise nach der Stadt
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Andreas. Er ist schon fort.

Frau Zaalcr. Der den Hals bricht. Eile, hilf

Andreas. Eilen nützt nicht mehr, helfen kann ich nicht.

Frau Zaalcr. Ach ich zittre an Arm und Beinen.

Andreas. Entweder hat er den Hals gebrochen, oder ersitzt wieder ans dem Pferde ich komme auf allen Fall zu spät.

Frau Zaalcr <am Fenster). Ich kann nicht sehenist er fort?

Andreas. Wegen der Mauer sieht man's nicht HerrSelbert aber steht ruhig und stellt die Arme in die Seite.

Frau Zaalcr. Gott Lob! Mein Herr Sohn schlägt dieArme nicht unter, wo ein Mensch in Noth ist so ist die Gefahrvorüber! (Sie kommt vor.) Das rasende Reiten!

Andreas. Herr Selbert kommt wieder. Hu, jetzt ziehter ans galopp, galopp, galopp fort ist er und der Staubhinter ihm her!

Frau Sa altr. So ein Mensch denkt nicht an Vater undMutter, noch an die liebe Ewigkeit Wenn er nun den Halsgebrochen hätte

Andreas lfaltct die Hände). Freilich, so reitet man nicht inden Himmel.

Fra» Saaler. Wer ist es denn?

Andreas. Das wissen Sie nicht?

Frau Zaalcr. Nein!

Andreas. Der Fritz.

Frau Zaalcr. Unser Fritz?

Andreas. Freilich!

Fran Zaalcr. Der dort reitet?

Andreas. Der dort reitet. Er geht ans die Jagd.

Frau Zaalcr. Ach steh mir bei! (Sic setzt sich.) Das isteine feine Bescherung!