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2 (1858) Herbsttag Die Reise nach der Stadt
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Ich, wenn ich noch so viel Kinder hätte, kein einziges ließe ich indie Welt hinaus.

Zclbcrt. Liebe Mutter, was sollte denn ans ihnenwerden?

Frau Saaler. Was ans den Vögelein im Walde wird. Esverhungert kein lebendiges Geschöpf.

Leib ert. Eben die Bögelein im Walde, die fliegen weiter.

Frau Saal er. Dann werden sie auch gefangen, und diegottlosen Buben lernen ihnen gezwungene Stückchen. Weiß derHimmel, was sie in der Welt dem Fritz vorgeorgclt haben! wasder gleichnißweise zu reden sagte immer mein lieber seligerHerr was der siir wilde Trompeterstückchen pfeifen wird!

Zclbcrt. Seyn Sie ruhig.

Frau Saaler. Ich bins nicht, Herr Sohn, ich bins nicht.Die Kinder haben immer gethan, was sie wollten

Selb ert. Nur gut mußten sie bleiben. Sie sind in jedemSinn ohne Schnürbrust ausgewachsen.

Frau S a'a l c r. Nun wir wollen sehen!

Zclbcrt. Verstellen wird sich keins meiner Kinder; alsokann ich immer wieder einlenken

Frau Zaalcr. Herr Sohn Ihr Wort in Ehren, aberMarien traue ich nicht über den Weg! Die seufzt, weint fragtman so weiß sie nicht, warum sie es thut.

Zclbcrt. Das glaube ich auch.

Frau Saalcr. So hat sie Gott verzeih' mirs einenAnsatz zur Narrheit.

Zclbcrt. Wer Hang zur Schwermut!, hat

Frau Zaalcr. Hat Ursachen - Ich will sie schon er-fahren. Hm es ist ein Unglück, daß Sie Ihren Kinderntäglich sagen, wie lieb Sie sie haben.