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2 (1858) Herbsttag Die Reise nach der Stadt
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Zwölfter Filstritt.

Vorige. Kci r l mit 1?er Pfeife.

Karl. Sie brennt!

Herr Trant. Ach, mein lieber, alter Karl, hier gehts somenschlich nnd so christlich zn wir sind alle so gnte Freunde(Er umarmt seine Frau.) Und dort stehen Hochzeitöleute nndlauter fröhliche Gesichter, wie Du siehst da ist das Ding nichtpassend.

Karl. Gratnlire! weiß Gott gratnlire, daß Ihnendie Angen glänzen, mein Wvhlthäter. Daß aber (auf die Pfeifedeutend) der alte Freund in Unmnth, Aergerniß und Sorgen nicht ab-gewiesen werde, so will ich die Pfeife anöranchen. (Er geht.) Ichwill nicht stören. Ich will gleich draußen Victoria rauchen. (Geht ab.)

Herr Trant. Ihr beiden Bursche sollt nun bald mit EuremBerufe Euch verbinden l alle aber, wie Ihr seyd, folgt meinem Rathe!Arbeitet! steigt nicht über Eure Schranken. Arbeit ist der klareGewinn. Und in der Ehe Ihr da und Ihr beiden Wennseinmal so weit kommt mit Euch in der Ehe bleibt immereines gegen das andere freundlich nnd gefällig. Der Ring ver-bindet wohl die Hände aber nur die Gn tmiithigkeitverbindet die Herzen. (Er umarmt seine Frau.)

Salome (den jungen Wiese).

Ernst (hat die Arme untcrgcschlagen und sieht herzlich auf Vaterund Mutter).

Jastoll (weint).

Schulmeister (legt mit wichtiger Miene seine Hand auf Herr»TrautS Schultern).

(Der Vorhang fallt.)