fort. Dian redete mir zu, dort zu bleiben — da fiel der Nebel,da sah ich mein Unrecht, Dein Recht — das ganze Gewebe —die verkehrten Menschen. Ich riß mich los — Mein Gewissensprach laut, ich folgte Dir, komm her — da bin ich mm —
Herr Trant. Mein Gott!
Madam Trant. Da bin ich nun — und Dir ist es gleich-gültig. Ich erwartete Zorn, Vorwürfe! Ich würde Dich besänf-tiget haben, ich würde Deine Vergebung erbeten haben. Run findeich Dich ruhig — kalt — meine Empfindung, meine herzliche Liebe,meine Nene gleitet überall ab — mein Gefühl empört sich — dasWeib überrascht mich — ich werde ungerecht — ich mache For-derungen. Darauf sehe ich Dein Herz leiden über meinen Leicht-sinn — jetzt ist es zu spät, Dich um Vergebung zu bitten. Dasgeht in mir vor. Daran leide ich. Zeige mir nur den Weg z»Deinem Herzen — und wenn es leidet, zeige mir, wie ich wiedergut machen kann. Denn gut machen will ich alles.
Herr Trant Echt sic mit gefaltete» Hände» au). Ei, meinGott! Dich hätte ich also auch in der Stadt noch verlierenkönnen!
Madam Traut. Vergib mir, ich bitte Dich — Sag mirmit deutlichen Worten — ich vergebe Dir!
Herr Trant. Du bist ja gern zu mir zurück gekommen!
Madam Traut. Laß mich an diesem ehrlichen Herzenruhen, und vergib mir, ich bitte Dich. (Sic umarmt ilm mit herzlicher Liebe.)
Herr Trant (gerührt). Sieh da — ein ehrliches Weib, dasaus gutem Herzen sagt, daß sie Unrecht hat. (Er hebt ihr Gesicht.)Aber das habe ich Dir ersparen wollen, liebe Freundin!
Madam Trant. Nein, nein, das sollst Du nicht. Es istgar z» herzlich schön, daß ich Dir mit meinem Unrecht doch liebbin.