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Herr Trant. Um Dir Liebe zu beweisen, soll ich zürnen?
Madam Traut. Nein, nein, Du bist nicht zornig.
Herr Traut. Sinn denn —
Madam Traut. Dn bist auch ruhig. Ich sehe es nunwohl, daß Du ganz ruhig bist.
Herr Traut. Wahrlich, denn —
Madam Traut. Dir fehlte ja auch nichts.
Herr Traut. Nichts!
Madam Traut. Du vermißtest gar nichts, niemanden, garniemanden —
Herr Traut. Also habe ich jemand vermissen sollen?
Madam Trant lstcht auf, und sagt mit äußerster Heftigkeit;fast i» Thräneu). Und wenn ichs nun geglaubt habe?
Herr Trant. So hättest Du es scyn müssen, die ich habevermissen sollen. Dann hast Du es auch darauf angelegt gehabt?(Im Ernst.) Das war nicht recht.
Madam Traut. Mich so leichten Preises aufzngeben!
Herr Traut. Aufzngeben?
Madam Traut. Vor meinen Verwandten mich zu demü-thigen!
Herr Traut. Deiner Eitelkeit diene ich nicht.
Madam Traut. Mich sitzen zu lassen!
Herr Traut. Dn hast mich also vor Deinen Verwandtenheraus gefordert?
Madam Traut. Hättest Dn mir nur befohlen, Dir zufolgen!
Herr Traut. Befehl wäre Zorn gewesen — den hatte ichnicht — Ich hielt Dein Dortbleiben für gutmiithigcn Weiber-trost — hätte ich vermnthen können, was ich jetzt sehe —daß es Trotz war — zum erstenmal in meinem Leben würde