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2 (1858) Herbsttag Die Reise nach der Stadt
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Ernst (tritt hinter seinen Stuhl).

Jakob (auch, rückwärts, oder an die Seite).

Karl. Hätten unser Geld haben mögen. (Er pudert.)

Ernst (machte ihm nach).

Karl. Ja wartet! Für Euch ist nicht gespart.

Jakob (lacht).

Ernst (macht ihm nach).

Larl (dreht sich um). So? wieder eine Stadtqualität!

Ernst (verlegen). Was?

Larl (fristrt weiter). Gehört znm Pharospiel das AuS'spotten!

Jakob (kläglich). Ja, das Pharo

Larl. Hat Er nicht auch einen kurzen Knotenpriigel, undein Nöckchen mitgebracht, wo die Knöpfe an der Schulter oder aufden Waden fitzen?

Ernst. Mit dem Pharo? das war dumm!

Larl. Dumm? schlecht!

Ernst (lebhaft). Schlecht wars nicht.

Larl (kalt, fristrt weiter). Was nicht gut ist, ist schlecht!

Jakob. Nein, Herr Karl, wir waren nicht gut in derSache, aber wir sind doch nicht schlecht.

Larl (steht auf, und tritt vor Ernst). Warum hat Er ge»spielt? Sage Ers!

Ernst. Weil weil sie mich rief, und bat und ichdachte, das ist so Mode, und wenn du da an dem Tische sitzest,wie ein Rath, das sieht nach was aus.

Larl (klopft ihm auf den Kopf). Dumm! (Zu Jakob). Warumhat Er gespielt?

Jakob (treuherzig). Ich wollte der Cousine ihr Geld ab'gewinnen.

Larl (klopft ihm auf das Herz). Schlecht! (Er setzt sich und fristrt.)