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Salome. Ich verstehe Sie nicht.
LI ad am Trant. Ich meine, daß Du eine ganz andereHeirath schließen kannst, eine bessere, als mit dem HerrnWiese.
Salome (lacht). Das will ich aber nicht.
Madam Trant (ernst). Das wird sich finden.
Lato IN c (erschrecken). Nein, Mama, ich heirathe keinenandern.
Madam Traut. Nur nicht so geradezu —
Salome (lebhaft). Gewiß nicht!
Madam Tra n t. Meine Tochter!
Salome (traurig). Das habe ich ihm versprochen.
Madam Trant (heftig). So?
Salome (mit Rührung). Ich habe ihm gesagt, daß ich keinemMenschen erlauben will, mir zu sagen, daß er mich liebt, unddaß ich nur ihn liebe, und daß ich immer nein sagen wollte,wenn man mir von einer Heirath etwas sagen sollte.
Madam Trant (wichtig). Das hast Du versprochen?
Salome (weinend). Ja! Und er hat cs geglaubt. Er hatmir die Hand darauf gegeben, und gesagt, nun so reise in GottesNamen.
Madam Trant. Allerliebst!
Salome tschmcichelnd). Er kommt auch her.
Madam Trant. Hierher?
Salome (munter). Ja, Ludwig kommt!
Madam Traut. Er ist für Dich Herr Wiese — und nicht'ndwig.
Salome. Nun ja — Ludwig Wiese.
Madam Trant. Kommt hierher? — ohne unser Wissen?
Salome. Sie wissen cs ja nun.
Madam Trant. Und Dein Vater?