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Eheleute wetteifern). Viel Aehnlichkeit mit der jungen CvmtesseLiebeuhain. (Lum Hofrath.) Finden Sie nicht, mein Kind?
Hofrath. Recht viel Aehnlichkeit, Sie halben Recht, meinEngel! Wollen Sie nicht Platz nehmen? (Man s-tzt sich.) Ei,wo sind denn die jungen Herren?
Herr Traut. Meine Söhne — müssen gleich da sehn. Ach,da sind sie!
Vierter Auftritt.
Vorige. Ernst, Jakob gehen alle beide auf den Hofrath zu, undgreifen beide nach einer Hand, sie zu küssen.
Hofrath (streichelt sie). Schöne, liebe Jugend!
Ernst und Jakob (bleiben vor dem Onkel stehen).
Herr Traut. Wilde Bursche!
Madam Trant. Nun — die Frau Tante!
Ernst und Jakob (rennen zur Taute, und fassen dort wieder,jeder auf einmal dieselbe Hand. Zin Zurückgchen tritt einer dem andernaus die Füße).
Madam Trant. Jakob! — mein Gott!
Herr Traut. Ha ha ha! Sehen Sie meiner Frau dieTodesangst nicht an?
Hofrath. Weßhalb, beste Frau Schwester? Weßhalb?Madam Traut. Der Mangel an Sitte.
Hofrath. Was wollen Sie sagen — die Kinder sind natür-lich — natürlich sind sie.
Herr Traut. Ein Bißchen zu sehr — allenfalls.
Hofrath. Natürlichkeit — das surpassirt bei mir alles.