Herr Trant, Aber die Tochter hat ja —
Madam Traut. Was? Eine Partie? — Eine Hcirath?Wen? den Sohn des Herrn Schulmeisters?
Herr Traut, Den Sohn des Herrn Schulmeisters.
Madaui Traut. Vermögen hat der Schulmeister Wohl —aber —
Hcrr Traut, Redlich erworbenes Vermögen — durch Klee-bau und andere wissenschaftliche Klugheit, die dem ganzen Dorfezum Beispiel und zum Wohlstände diente.
Madam Traut. Das ist wahr! Es ist auch ein ganzfeiner Mensch, der junge Wiese. Aber —
Hcrr Traut. Aber sagst Du? — Ich sage lieber — also —
Madam Trant. Das kann sich alles noch finden. Erfüllenur den Wunsch dieser Reise.
Hcrr Traut. Hätte ich nur nicht nein gesagt!
Madam Traut. Aus Laune!
Hcrr Traut. Aus Entschluß!
Madam Trant. Ich bitte Dich!
Hcrr Traut. Hätte ich nur nicht nein gesagt!
Madam Traut. Es gereut Dich doch also, daß Du neingesagt hast?
Hcrr Traut. Gar nicht. Aber da ich sehe, daß Dir dieSache wahrhaft am Herzen liegt —
Madam Traut. Es ist der einzige Beweis Deiner Liebe,den Du mir geben kannst.
Hcrr Traut. Wahrhaftig?
Madam Trant. Ja, lieber Mann!
Herr Traut. Das würdest Du doch wohl nicht sagen, wennes nicht wahr wäre? Deinem ehrlichen Manne mit falschen Be-theuerungen einen Entschluß abstehlcn? Das würdest Du wohlnicht?